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Bolognese

Der wohl beliebteste Klassiker der italienischen Küche.

Vorbereitung
30 Min.
Kochen
1 Std.
Schwierigkeit
Mittel
Autor
Max
Teller Linguine mit Bolognese und Basilikum auf einer dunklen Arbeitsplatte

Man sagt, jede italienische Nonna hat ihr eigenes Rezept. Es gibt also nicht das eine wahre Rezept für Bolognese und man kann es so abändern, wie man gerne mag. Die Grundzutaten bleiben dabei allerdings gleich: Karotten, Sellerie, Zwiebeln, Hackfleisch und Tomaten. Hier ist meine Interpretation des beliebten italienischen Klassikers. Ihr dürft selbst entscheiden, wie authentisch mein Rezept ist.

Hinweise

Wie bei all meinen Rezepten gilt natürlich: Wer eine Zutat nicht mag, lässt sie einfach weg.

Man kann das Gericht natürlich auch vegetarisch zubereiten, dann nimmt man einfach Veggie-Hack statt tierischem Hackfleisch und serviert das Gericht mit vegetarischem oder veganen Hartkäse, anstatt Parmesan.

Zubereitung

  1. Sellerie von Dreck befreien und waschen. Die Karotten sowie die Zwiebeln von ihrer Schale befreien und alles in Würfel schneiden.

    Um den Sellerie zu würfeln, einfach der Länge nach in etwa vier Streifen schneiden. Dann lassen sich ganz einfach Würfel runter schneiden.

  2. 2 EL Olivenöl in einen großen Topf geben und diesen auf hohe Hitze stellen. Aufpassen, dass das Öl nicht verbrennt. Dann das Hackfleisch hinzugeben und scharf anbraten, dabei umrühren und aufpassen, dass nichts am Boden anbrennt.

  3. Sobald das Fleisch Farbe hat, den Herd auf mittlere Hitze reduzieren und die gewürfelten Zwiebeln hinzugeben und unterrühren. Ein bis zwei Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln, bis die Zwiebeln glasig sind.

  4. Die gewürfelten Karotten sowie den Sellerie mit in den Topf geben. Den Knoblauch pressen und ebenfalls hinzugeben. Alles gut durchrühren und mit geschlossenem Deckel für 10 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren und aufpassen, dass nichts am Boden anbrennt.

  5. 2 EL Tomatenmark hinzugeben und kurz anrösten (etwa 30s). Dann mit 250 ml Rotwein ablöschen und noch einmal kurz aufkochen lassen.

  6. Die Dosentomaten, sowie die italienischen Kräuter hinzugeben. Mit halb-geschlossenem Deckel sanft bei mittlerer bis niedriger Hitze für mindestens 30 Minuten köcheln lassen, besser ist eine Stunde. Zwischendurch immer mal wieder umrühren.

    Nach der Hälfte der Zeit mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Wer viel Zeit hat, kann die Bolognese auch länger köcheln lassen, dann schmeckt sie noch besser. Unterschreiten sollte man die halbe Stunde jedoch nicht, auch wenn es für hungrige Köche vielleicht verlockend ist, sonst leidet der Geschmack.

Jetzt ist die Bolognese eigentlich fertig. Wer sie nicht sofort essen möchte, lässt sie abkühlen und kann sie bis zu drei Tage im Kühlschrank lagern oder bis zu 6 Monaten einfrieren.

Mit welcher Pasta man die Bolognese serviert, ist eigentlich egal. Nimm einfach was gerne du magst oder welche du noch zu Hause hast. Der Klassiker sind natürlich Spaghetti oder Tagliatelle. Dazu nach Belieben geriebener Parmesan: Ein Träumchen!

Guten Appetit! 🍝